Sonntag, 30. August 2015

Ferien

Und dann muss man ja
auch noch Zeit haben
einfach da zu sitzen 
und vor sich hin zu schauen...


Ein Zitat der Schriftstellerin Astrid Lindgren.
(Pippis Lebens-Einstellung ist ja schon mein Motto.....)

Ja ihr Lieben ,

diese Zeit nehme ich mir auch nun 
und
mache 3 Wochen Ferien....

Wir "sehen" und "lesen" uns wieder Ende September




Samstag, 29. August 2015

Mirabellen Crumble




Ich habe heute bei einer Bekannten 9 KG Mirabellen
 im Feld pflücken dürfen.
Das Erste was ich davon gemacht habe war heute Abend
ein 

Mirabellen Crumble


mit Suchtpotenzial. 
Das war sowas von lecker......


Den Crumble kann man auch mit:
Zwetschgen
Äpfeln
Birnen
Pfirsischen
Nektarinen
etc....
machen.



Zutaten :
für 4 kleine Portionen oder 2 mittlere

3 gute Hände voll Mirabellen
ein halbes Schnapsgläschen Mirabellen oder Zwetschgenlikör
(ein anderer geht auch oder kann auch weggelassen werden)
1/2 Limette
1 Vanilleschote
70 g Mehl
50 g Haferflocken oder 5 Korn Flocken
70 g Zucker
120 g Butter
70 g gemahlene Mandeln 
30 g gehackte Mandeln
(kann man auch mit Haselnüssen machen)
2 EL Puderzucker




Die Mirabellen mit einem Messer rundherum
einschneiden, der Kern geht sehr leicht heraus.
Dann die Mirabellen mit dem Puderzucker,
dem Saft der halben Limette und dem Likör verrühren
und dann 



entweder in 2 kleine Auflaufformen oder 4 Gläschen für den Backofen
oder in 4 Soufflé Förmchen geben.


Das Mark der Vanilleschote auskratzen und zusammen 
mit den restlichen Zutaten locker zu einen krümeligen 
Teig verarbeiten.

Wer noch nie Streusel gemacht hat....Man darf den Teig
nicht kneten sondern er wird in den Händen immer wieder 
zerbröselt. Falls er zu klebrig ist, kann man noch gemahlene 
Mandeln oder Mehl dazugeben.



Die Streusel auf den Mirabellen verteilen
und die Formen für eine halbe Stunde in den Kühlschrank stellen.

Dann  bei 170 °C Umluft 15-20 Minuten backen.



Den Crumble herausholen und wenn er
lauwarm ist, mit Vanille Eis oder kalter Vanille Soße servieren.





Sonntag, 23. August 2015

Omas Quark-Klöße mit Pflaumen-Rotweinsoße



Heute hab ich mal wieder was aus Großmutters - Küche gemacht

Quark-Klöße
mit Pflaumen-Rotweinsoße


Passt super zur Pflaumen Saison (kann man mit jeder Art Pflaume machen)
ist leicht herzustellen und kann sogar als komplette
süße Hauptmahlzeit gemacht werden.

(Zu den Klößen kann man auch Apfel-, oder Kirschsoße, Mirabellensoße
oder auch Brombeersoße kochen)




Zutaten:
(für 4 -5 Personen)

Pflaumen (oder anderes Obst)
500 g Magerquark
400 g Mehl
20 g Butter
und nochmal
20 g Butter
1 Ei
3 EL Zucker
1 Vanilleschote
100-150 ml Rotwein 
4 gehäufte EL Puderzucker
(bei hellen Früchten nimmt man Weißwein)
1 Zimtstange (oder 1/2 TL Pulver)
1 Prise Salz
und 
150 g gemahlene Haselnüsse oder Mandeln



Die Pflaumen in Stücke schneiden.


Butter im Topf zerlassen, die Pflaumen
kurz in der Butter anschwenken/anbraten, den
Puderzucker dazugeben, kurz karamellisieren lassen
und mit dem Rotwein ablöschen.
Die Zimtstange dazu und auf kleinster Stufe 
leicht einköcheln lassen.
Vom Herd nehmen und erkalten lassen.


Die gemahlenen Nüsse/Mandeln kurz in der Pfanne anrösten.
Auch erkalten lassen.
Dann ein bisschen Puderzucker untermischen.
Beiseite stellen.


Aus Quark, Mehl, Zucker, dem Mark der Vanilleschote, einer Prise Salz,
und der zimmerwarmen Buter und dem Ei zügig
 einen Teig mit den Händen kneten.


Zu einer Rolle Formen und mit 
bemehlten Händen 


kleine Kugeln formen.
(Kleiner als z.B. Kartoffelknödel)
Wasser in einem Topf zum Kochen bringen und 
ungefähr 6-8 Klöße in den Topf geben.
(Kurz umrühren, damit sie nicht am Boden kleben
bleiben, wenn man sie einmal gelöst hat, kleben 
sie nicht mehr)
Weiterkochen lassen (auf mittlerer Stufe) bis 
die Klöße nach oben steigen, dann sind sie fertig.



Mit einer Schöpfkelle herausnehmen und kurz auf 
ein Küchenkrepp geben, damit das Wasser aufgesaugt wird.
Dann den Kloß in die Nuss-Zuckermischung geben und 
mit einem Löffel wälzen.


Herausheben und auf die Pflaumensoße geben.




Freitag, 7. August 2015

Bergtee-Lende mit Bratkartoffeln


Bei der Hitze habe ich heute ein bisschen im Keller rumgewerkelt,
da war es wenigsten schön kühl.
Beim Durchgucken des Vorratsschrankes ist mir eine Packung
Bergtee in die Hände gefallen, den mir meine Schwester aus dem 
Walsertal mitgebracht hatte.

Ich hatte eh schon die ganze Zeit mal wieder Lust was mit 
Kräutern oder Wildkräutern zu machen und da kam mir 
die Idee mit der 

Bergtee-Lende

mit Bratkartoffeln

(kann man aber auch mit anderen Tees machen).

Meine Experimentier-Freudigkeit hat sich ausgezahlt und
es hat sehr lecker geschmeckt....man hat die Kräuter toll
geschmeckt, ohne das sie zu aufdringlich waren.



Man braucht einen Blüten-Kräuter Tee
und 
Schweinelende

Dazu Gefrierbeutel und ein Vakuumier-Gerät.

Als Beilage gab es Bratkartoffeln (wir hatten kleine Pellkartoffeln
am Vortag) mit Zwiebeln, Lauchzwiebeln und Johannisbeertomaten.
Gewürzt wurde mit einer Tessiner-Gewürzmischung.
(Hier wollte ich kein Bratkartoffelgewürz, da ich bei den 
passenden Kräutern bleiben wollte.)



Der Bergtee bestand aus den folgenden Blüten und Blättern.


Nun wird das Fleisch in einen Gefrierbeutel gegeben
und jeweils die Hälfte des Tees dazugeschüttet.
So verteilen , das die Lende von dem Tee ummantelt ist.
Jetzt im Kühlschrank einen halben Tag "ziehen" lassen.


Einen Topf mit Wasser zum kochen bringen, die Päckchen hineingeben, 
den Herd ausschalten und das Fleisch jeweils 15 Minuten auf jeder Seite
im heißen Wasser ziehen lassen.


Herausholen und die Tüte öffnen und das 
Fleisch herausholen.



Jetzt das Fleisch kurz unter lauwarmen Wasser 
abwaschen, damit der Tee vom Fleisch abgeht.
(kleine Reste bleiben haften, das ist aber nicht schlimm)

  
Nun die Lende rundherum grillen, damit das 
Fleisch Farbe bekommt.
Dann erst Peffern und Salzen.


Während des "Pochierens" können die 
Bratkartoffeln gemacht werden.
Die Tomaten ( wer diese Johannisbeertomaten nicht hat, nimmt
kleine Cocktail oder Datteltomaten und viertel diese) kommen 
erst in die Pfanne, wenn die Bratkartoffeln fertig sind.
(Öl in die Pfanne, Zwiebeln anbraten, die Kartoffeln dazu,
farbig braten, die kleingeschnittenen Lauchzwiebeln dazugeben,
mit dem Gewürz und Salz und Pfeffer würzen und noch
solange Braten bis die Lauchzwiebeln fertig sind.
Dann die Tomaten dazu)


Durch das Pochieren bleibt die Lende saftig, wenn 
man beachtet das sie nicht zu lange auf dem Grill 
liegt.
(Hier ist ein Gas- oder Elektrogrill von 
Vorteil, da nur kurz gegrillt wird)



Montag, 3. August 2015

Fingerfood I


Gestern haben wir für unsere Bekannten ein
Geburtstagsgeschenk eingelöst und waren zuerst unterwegs
eine Bogenparcour im Wald machen und
danach haben wir bei uns zu Hause gegrillt.
Davor habe ich ein bisschen Fingerfood gemacht .

-  gefüllte Champignons (mit Emis Paprika-Walnuß-Paste)
- mit Tzatziki gefüllte Mini-Paprika
- Tomaten-Mozzarella Salat
- und Pastrami-Röllchen mit einer Roten Bete Creme

Diesmal gibt es aus Zeitgründen die nur eine kurze
Zusammenfassung, aber ich denke
das reicht trotzdem aus um es nachmachen zu können.

Die Pilze habe ich etwas ausgehölt und langsam in Olivenöl gebraten.

Abkühlen lassen und mit Emis (Emis Food Blog)  Paprika-Walnußpaste füllen.



Das Rezept für die Paste:

Die Mini-Paprika halbieren und auch leicht in Olivenöl anbraten, das sie weich werden. Hier habe ich mal auf ein Fertigprodukt zurückgegriffen und die Paprika mit gekauftem Tzatziki gefüllt.

Tomaten-Mozzarella Salat: Mini-Mozzarella und Johannisbeertomaten mit einem Tomaten-Mozzarella Gewürz würzen und etwas Balsamico und Olivenöl dazumischen.

Pastrami habe ich fertig gekauft und die Rote Bete Creme besteht aus:
1 Toastbrot
1-2 Rote Bete
2 EL Sahne Merettich
2 EL Tahini
ein paar Walnüsse
Pfeffer, Salz und Kreuzkümmel
Alles zusammen pürieren.
(Die Creme in eine Tortenspritze geben und einen Streifen aufbringen und aufrollen)