Montag, 25. Mai 2015

Rhabarber Creme mit Apfelragout & Rhabarber Gelee

Da ich eigentlich Rhabarber nicht esse,
- weil er mir zu faserig ist beim Essen - 
aber den Geschmack schon gerne mag,
überlege ich mir auch hier immer Varianten
um auch in der Saison in den Genuss zu kommen.

Da ich Rhabarber Gelee machen wollte,
ist mir beim entsaften eine Idee 
für mein "Steckenpferd" 
- den Desserts - gekommen.


Eine leicht säuerliche aber erfrischende

Rhabarber Creme mit Apfelragout


Da wir gestern eine Feier hatten, habe ich diese Creme
in kleinen Gläschen gleich den Gästen zum probieren angeboten
und sie wurde für lecker befunden, deshalb bekommt sie nun 
auch einen Platz auf meinem Blog.



Ich habe 3 KG Rhabarber gekauft und grob
geschält in den Entsafter gesteckt.


Heraus kamen 2 Liter purer Rhabarbersaft
(Wer keinen Entsafter hat, schneidet ihn in kleine Stücke und
gibt ihn mit einer kleinen Tasse Wasser in einen Topf und 
kocht ihn aus)



Nach den Entsaften wird der Rest des Rhabarbers in ein Sieb gegeben
damit auch der letzte Saft abtropfen kann.
Für die Rhabarber Creme werden 500 ml Saft gebraucht, 
von dem Rest wird Gelee gekocht.



Die Menge reicht für 10 kleine Dessert Gläser oder
4-6 etwas größere Portionen.

500 ml Rhabarbersaft
300 ml Rama Cremefine (oder Sahne)
Zucker nach Belieben 
(Rhabarber ist sehr sauer, daher kann jeder die 
Menge selbst bestimmen, denn jeder mag ihn anders)
3 Äpfel
und 1 Früchte Fix + zusätzlich 2 EL aus einer 2. Packung
(oder ein anderes schnelles Geliermittel)

Ich wollte eigentlich ein anderes pflanzliches Geliermittel verwenden
(da ein Vegetarier dabei war habe ich keine Gelatine genommen)
habe aber dieses Früchte fix entdeckt (besteht aus Stärke) und 
dachte - das probiere ich , das müsste sogar besser funktionieren, 
da es kalt eingerührt wird - und es hat auch super funktioniert.

Außerdem : 
ein Stückchen Butter
2 Vanillezucker mit Bourbon Vanille
eventuell Puderzucker zum nachsüßen
                     



Zuerst habe ich 100 ml Saft leicht erwärmt (damit der Zucker sich auflöst)
und soviel Zucker hinein gegeben, damit der Saft so gemischt werden kann
das der Saft nicht mehr so sauer am Ende ist. (Später kann man noch mit 
Puderzucker variieren). Jetzt diesen mit dem restlichen Saft in eine Rührschüssel
geben und das Früchte Fix einrühren (hat dann eine gewisse Quellzeit, in der 
man umrühren muss. Wenn es fertig gequollen hat ist die Konsistenz wie
gekochter Vanillepudding). 

Die Sahne wird so weit aufgeschlagen das sie noch dickflüssig vom
Löffel fällt.


Nun wird beides vermischt .
- wird eine zartrosa Creme -
Jetzt nochmal probieren , wenn Zucker
nachgegeben werden muss, dann nur noch Puderzucker,
damit man später nicht auf die Kristalle beisst)


In Gläschen abfüllen und ca. 1 Stunde nochmal kalt stellen.
(Ein Spritzbeutel ist dabei hilfreich)


Ein Stückchen Butter in der Pfanne erwärmen und die vorher
kleingewürfelten Äpfel dazugeben und ca 5 Minuten bei 
geringer Hitze durchschwenken. Den Vanillezucker dazugeben,
umrühren und die Pfanne von der Platte nehmen und erkalten lassen.
Das kalte Ragout auf die Creme geben und servieren.




Aus dem restlichen Rhabarber Saft habe ich 
mit 1:1 Zucker ein Rhabarber Gelee gekocht.







Freitag, 22. Mai 2015

Mango Burger à la Marion

Burger die III.

Heute gab´s mal wieder selbstgemachte Burger.
Ich werde in Zukunft jedesmal, wenn wir Burger essen,
 mal eine andere Variante ausprobieren.

Heute habe ich einen 

Mango Burger à la Marion 


kreiert.
 Absolut lecker und jetzt schon mein Liebling.



Zutaten für die Buns:
(6 Stück für Burger im Durchmesser von 10cm)


200 ml warme Milch
125 g helles Dinkelmehl
125 g Weizenmehl
ein halber Würfel frische Hefe
15 g Zucker
5 g Salz
30 g Butter
1 Eiweiß
 1 Eigelb

(Ich habe mein schon vorhandenes Bun Rezept etwas verändert und
diesmal 2 Mehlsorten gemischt und ein Eiweiß weniger verwendet)



Zutaten für den Mango Burger:

Mango - in dünne Scheiben geschnitten
Rucola
Feta Käse
Kresse
Balsamico creme
und eine Honig-Senf Soße (oder Orangen-Senf Soße etc....)



Hefe und Zucker in warmer Milch auflösen
....restliche Zutaten mit verkneten (bis auf Eigelb),
20 Minuten an einem warmen Ort  ruhen lassen.


 flache Fladen formen (ca. 10 cm Durchmesser) auf ein Blech legen
 und zugedeckt nochmals eine dreiviertel Stunde bis Stunde gehen lassen.
 (wieder am warmen Ort),
Ich habe diesmal die Buns extra flach gedrückt,
denn beim Gehen werden sie wieder höher, nur hat
man dann beim Backen nicht so kugelartige Brötchen,
sondern genau die richtige Form.


dann mit dem Eigelb - das mit etwas Milch verrührt wurde -
 einpinseln 



 Bei 180 °C
ca 15 Minuten backen bis die Buns
eine goldgelbe Farbe bekommen.


 Für 6 Burger 
(ich hatte 12 also gebe ich die halbe Menge wie auf dem Foto an)
habe ich 750 g Rinderhackfleisch und 250 g Schweinehackfleisch genommen.
(Ich mache Burger mal nur mit Rind oder gemischt...das kann sich eigentlich 
jeder so gestalten wie er will).
Mit einem Ei und Gewürz würzen. Ich habe ein Burger Gewürz getestet,
das ich recht gut finde. Man kann aber auch Hackfleischgewürz verwenden, 
oder auch nur Pfeffer und Salz.



Alles gut verkneten und 170 g schwere Kugeln formen und diese 
platt drücken (damit ebenfalls 10 cm große Patties entstehen)
Die Patties nun entweder grillen oder in einer Pfanne gar braten.



Das noch warme Bun aufschneiden und


Die Honig-Senf-Soße darauf verteilen,


Rucola darauf geben


und mit Mango Scheiben belegen.


Das Fleisch darauf legen 


und Feta Scheiben dazulegen.

Balsamicocreme darübermachen 


und die Kresse drüberstreuen, Deckel drauf und 
fertig ist ein sehr leckerer fruchtig-herber Burger.




Und hier ist noch eine typische Variante mit
Bacon, Salat, Zwiebeln, Cheese und Tomaten.
Dazu gab´s noch einen Cole Slaw und ein lecker Bierchen.


Donnerstag, 21. Mai 2015

Spargel mediterran

Spargel mit Schinken, Spargelpfannkuchen, 
Spargel mit Hollandaise, Spargelgemüse mit heller Soße........
..........alles schon so oft gemacht, das mal eine neue Idee her musste.

Also ab in den Supermarkt und zusammengekauft was zu einem 
mediterranem Spargelgemüse passen könnte.


Spargel mediterran
mit Medaillons und Büffelmozzarella







Zutaten: 
(Menge kann jeder selbst bestimmen oder 
auch Zutaten verändern)

Spargel
(ich habe nur Spargelköpfe verwendet)
Tomaten
gestückelte Tomaten (Dose)
1 Zucchini
Frühlingszwiebeln
frischer Basilikum
Tosca-Gewürz in Öl oder ital. Kräuter (getrocknet)
Orecchiette (oder andere Nudeln)
Büffelmozzarella (oder normalen)
Olivenöl, Pfeffer, Salz
Schweinelende



Spargel bissfest kochen.
Die Frühlingszwiebel und......

  
.....die Zucchini schneiden. 
Zusammen kurz in Olivenöl anbraten.


Die gestückelten Tomaten dazugeben und mit
der  Tosca-Gewürzpaste (oder den ital. Kräutern) würzen.
Mit Pfeffer und Salz abschmecken.
(Es ergibt nicht viel Soße aber später zieht der Mozzarella noch
Wasser, was die Soße flüssiger macht)


Die gekochten Spargel dazugeben und die Pfanne vom Herd 
nehmen und Deckel daraufgeben.


Tomaten und.....

Basilikum nach Belieben klein schneiden.


Jetzt die Schweinemedaillons kurz anbraten und das 
Spargelgemüse in eine Auflauf Form geben, den Basilikum darauf verteilen
Die Medaillons dazwischen legen ........


.....und mit Tomatenscheiben und dem 
Mozzarella belegen.


Bei 180-200°C Umluft oder Oberhitze oder Grillfunktion 
ca. 8-10 Minuten gratinieren lassen. 


(Nicht allzuviel länger, denn sonst wird die Lende zäh und trocken)


Das Spargelgemüse mit den in der Zwischenzeit gekochten 
Orechhiette anrichten.....